Ideen und Erkenntnisse des „Szenografie-Kolloquium“ Dortmund – Wie funktioniert Wahrnehmung?

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WDR 3 Kultur am Sonntag / Resonanzen

Kunstausstellungen, Wissenschaftsmuseen oder (kulturgeschichtliche) Themenparks sind anregend, beflügelnd, informativ, erkenntnisreich… Wenn es gut geht, wenn sie ‚gut gemacht‘ sind. Wenn sie keine bloßen Ansammlungen von Exponaten sind, sondern ein lebendiges Miteinander von Thesen, Fragen und Objekten, die sich entdecken und erleben lassen.


In echten Ausstellungsräumen ist der Besucher nicht mehr nur Leser und Bildschirmwesen, sondern Mensch mit allen Sinnen – und deren Tücken: Bewegungsdrang und Müdigkeit, sprunghafte Aufmerksamkeit und assoziatives Denken. „Denken im Raum“ folgt anderen Regeln als etwa Fachbuchlesen – und ist vor allem eine Frage der Wahrnehmung. Wie Wahrnehmung funktioniert und wie sich Museen und Ausstellungsmacher Ideen und Erkenntnisse zur Wahrnehmung nutzbar machen können, das sind Themen des dreitägigen Szenografie-Symposiums der Dortmunder DASA – mit Theoretikern, Forschern und Ausstellungspraktikern aus Paris, Wien, Berlin oder Ostwestfalen-Lippe.

Ein Feature von Justus Herrmann


DASA – „Szenografie-Kolloquium“

WDR 3 Kultur am Sonntag

Last modified: 26/06/2017